Grundwasserabsenkung

Um eine trockene Baugrube zu haben, ist bei Baugruben, die ins Grundwasser reichen, eine Grundwasserabsenkung ein muss. Dies kann bei Baugruben, die in einen nicht ergiebigen Grundwasserstrom reichen, auch mit einem Pumpensumpf in der Baugrube (offene Wasserhaltung) selbst erreicht werden.

Bei Baugruben, die sich in einem ergiebigen Grundwasserstrom befinden, ist eine großräumige Grundwasserabsenkung notwendig, die durch Lanzen rund um die Baugrube vorgenommen wird. Diese Grundwasserabsenkung bei Baugruben wird als geschlossene Wasserhaltung bezeichnet. Sie ist im Allgemeinen erforderlich, wenn der höchste Grundwasserstand mehr als 40 cm über der Baugrubensohle steht. Sie ist so lange zu betreiben, bis die Arbeiten am Bauwerk wirksam sind und die fertiggestellten Bauwerksteile nicht mehr durch statischer Auftrieb gefährdet sind.

Eine Alternative zur Grundwasserabsenkung ist die Abschottung der Baugrube durch Schlitz oder Spundwände. Diese sollten dabei bis in eine wasserundurchlässige Schicht einbinden, da sonst die Gefahr eines Grundbruchs besteht.